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File Sharing & Cloud-Speicher

Europäische Alternativen zu Dropbox

Dropbox ist ein bekannter Cloud-Speicher mit US-Sitz. Europäische Alternativen bieten EU-Datenresidenz oder volle Datenhoheit durch Self-Hosting.

Warum eine Alternative suchen?

Gründe sind europäische Datenverarbeitung, Datenhoheit und oft auch Kosten. Unternehmen legen zusätzlich Wert auf einen AV-Vertrag.

Worauf du bei einer Alternative achten solltest

  • EU-Datenresidenz oder Self-Hosting
  • Zuverlässige Sync-Clients
  • Team-Freigaben und Rechteverwaltung
  • AV-Vertrag für Unternehmen
  • Speicherpreise

Die besten europäischen Alternativen im Überblick

Sortiert nach Eignung als Ersatz für das gesuchte Tool. Der Souveränitäts-Score bewertet unabhängig davon, wie europäisch und datensouverän ein Anbieter ist – beide Werte können daher voneinander abweichen.

1
87Eignung
90Souveränität

Nextcloud

Datenhoheit & Team-KollaborationDeutschland

Quelloffene, selbst hostbare Kollaborationsplattform aus Deutschland – Dateien, Kalender, Office und mehr.

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2
76Eignung
82Souveränität

Proton

Verschlüsselter SpeicherSchweiz

Schweizer Datenschutz-Suite mit Ende-zu-Ende-verschlüsselter E-Mail, Kalender, Drive, Passwortmanager und VPN.

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Vergleichstabelle

AnbieterEignungSouveränitätUnternehmenssitzOpen SourceSelf-HostingEU-HostingPreise
Nextcloud8790DeutschlandOpen Source (AGPLv3) / Enterprise-Support
Proton7682Schweizab 3,99 € / Monat

Die Top-Anbieter im Detail

Nextcloud ist die führende quelloffene Alternative zu Cloud-Suiten wie Google Workspace oder Microsoft 365. Selbst gehostet oder über einen europäischen Anbieter betrieben, bündelt Nextcloud Dateiaustausch, Kalender, Kontakte, Videoanrufe und Office-Bearbeitung. Damit steht die volle Datenhoheit im Mittelpunkt. Die Community-Edition (AGPLv3) ist für unbegrenzt viele Nutzer kostenlos – es fallen nur die Kosten des eigenen Servers an; Nextcloud Enterprise mit Support beginnt bei rund 69 € pro Nutzer und Jahr (ab 100 Nutzern).

Stärken

  • Volle Datenhoheit durch Self-Hosting
  • Quelloffen mit großem App-Ökosystem
  • Deckt Files, Groupware und Office ab

Schwächen

  • Self-Hosting erfordert Betrieb und Wartung
  • Leistung hängt stark von der eigenen Infrastruktur ab

Proton bietet ein ganzes Ökosystem rund um verschlüsselte Kommunikation: Mail, Calendar, Drive, Pass (Passwörter) und VPN. Der Sitz in der Schweiz, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und eigene Server-Hardware in der Schweiz und Deutschland machen Proton zu einer der bekanntesten Datenschutz-Alternativen zu Google und Microsoft. Alle Apps sind quelloffen; Proton ist ISO/IEC 27001 zertifiziert und hat einen SOC-2-Type-II-Bericht. Proton Mail Plus startet bei 4,99 € pro Monat (3,99 € bei Jahreszahlung), das Bundle Proton Unlimited bei 12,99 € pro Monat.

Stärken

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über die gesamte Suite
  • Eigene Server-Hardware (Schweiz/Deutschland), kein Hyperscaler
  • Quelloffen, ISO 27001 und SOC 2 Type II

Schwächen

  • Sitz in der Schweiz (EFTA), nicht in der EU/EWR
  • Kein Self-Hosting
  • Verschlüsselung schränkt einige Komfortfunktionen ein

Migrationsaufwand

AnbieterMigrationsaufwandPassung
Nextcloudmittel87/100
Protongering76/100

Wann sich ein Wechsel lohnt

Für Datenhoheit ist Nextcloud die naheliegende Wahl; für verschlüsselten Speicher ohne eigenen Betrieb bietet sich Proton Drive an.

Wann du beim bisherigen Tool bleiben kannst

Wenn du auf viele Dropbox-spezifische Integrationen angewiesen bist, prüfe, ob die Alternative deine wichtigsten Workflows abdeckt.

Häufige Fragen

Wie sicher ist Self-Hosting?
Bei ordentlichem Betrieb sehr sicher, da die Daten die eigene Infrastruktur nicht verlassen. Die Verantwortung für Updates und Backups liegt dann aber bei dir bzw. deinem Hoster.

Der Souveränitäts-Score ist eine redaktionelle Orientierungshilfe, keine Rechtsberatung. So bewerten wir.